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Wie wir die Arbeit auf unseren Baustellen gestalten wollen

 

In unseren Passivhäusern vermeiden wir anfällige Technik. Dabei können ungelernte Kräfte einen großen Teil der Arbeiten übernehmen. Wo wir Fach­firmen beauftragen, achten wir darauf, dass Mitglieder von uns als Helfer mitarbeiten können.


Durch die hervorragende Lärmdämmung können wir auch auf Grundstücken bauen, auf denen eigentlich ein Lärmschutzwall stehen müsste. Wir haben viele Ideen, wie man auch auf solchen Grundstücken gut und recht ruhig wohnen kann.

Unsere Bauten sollen wenig kosten, aber sie sollen nicht billig aussehen, im Gegenteil sie sollen stolz machen. Die dicken Wände erzwingen eine markante Architektursprache, die auch kräftige Farben verträgt.

Wir möchten in unserer Genossenschaft die gesamte Wertschöpfungskette von Planung und Bau der Häuser bis zur Organisation des Zusammenlebens in den Häusern abdecken, um so möglichst viele Arbeitsplätze, unter anderem auch  für alleinerziehende Frauen zu schaffen.

Als (ehemalige) Arbeitslose wissen wir, wie Arbeitsbedingungen für Langzeitarbeitslose sein sollten und wie sie angesprochen werden möchten. Wir wollen unsere Arbeit so gestalten, dass sie zufrieden und gesund macht und gesund erhält.

Arbeit, die gesund macht

Dies ist unser weiteres Ziel. Nicht nur durch einen 6-Stunden-Arbeitstag wollen wir versuchen, dass gerade für die neuen Mitarbeiter die Arbeitsbelastung  nie so hoch wird, dass wir jemanden gleich am Anfang verlieren.

 

Eine gute Möglichkeit, auch mit schwierigen Mitarbeitern umzu­gehen, habe ich bei einem 1-Euro-Job kennengelernt:

Einmal in der Woche stehen 2 Stunden Arbeits­zeit für eine „Arbeitsreflexion“ zur Verfügung.

Jeder berichtet zunächst darüber, wie er sich aktuell fühlt und was ihn beschäftigt. Dies führt dann dazu, dass Probleme bei der Arbeit, Probleme der Mitarbeiter untereinander oder mit Vorge­setzten besprochen werden.

Und natürlich geht es dabei auch um organi­satorische Fragen. So kann es zu einer großen Offen­heit und damitzu hoher Zu­frie­d­en­heit mit der Arbeits­situation kom­men.

Und wenn das Verhältnis unter­ein­ander stimmt, wird die Fra­ge der Bezahlung weniger wichtig. Eine so gestaltete Arbeit hilft sicherlich auch bei der Neu­orien­tierung nach einer Dro­gen- oder Psychiatrie­karriere.

Die Gemeinnützigkeit erlaubt uns, 1-Euro-Kräfte einzustellen.  Im Übrigen richtet sich die Bezahlung der Mitarbeiter nach den Tariflöhnen am Bau.

 

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