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Ein Strohhaus

Manche mögen denken, ein Haus mit Strohballen als Isolierung sei etwas für Super-Ökos mit unendlicher Leidensfähigkeit, selbst wenn Ratten oder Siebenschläfer ihr Heim demolieren. Es ist vielmehr eine sehr vernünftige Möglichkeit, gleichzeitig die isolierende Wirkung des stark gepressten Strohs und seine Festigkeit  zu nutzen.

 

 

 

Baustrohballen aus dem Pfinztal

Seit Erfindung der Strohpressen, ca. 1850 in den USA, wird mit  Strohballen gebaut, auch ohne Fachwerkkonstruktion. Die Baustrohballen werden innen und außen verputzt und sind somit  gegen Feuchte, Vögel und Insekten und Brand geschützt. Sie bilden dann eine prima Dämmung.

 

 

passive Solarwärmenutzung
 

Sokrates beschrieb ein ´Sonnenhaus´, ein trapezförmig nach Süden geöffnetes Steinhaus, so gebaut, daß die heiße Sommersonne durch ein Vordach außenvor bleibt, die tiefstehende Wintersonne allerdings tief in´s Gebäude eindringt. Die Wände speichern die Wintersonne und geben sie nachts in den Wohnraum ab.

Heute wird aus dieser genialen Grundidee das ´Strohkrates´, also ein passiv-solarer Strohbau

  

       

Nach Süden offen,

 

nach Norden fast geschlossen

 

das fertige Modell von Süden

 

Strohbau ermöglicht sehr viel eigene Handarbeit, auch für den Verputz. Daher werden Strohhäuser oft sehr individuell gebaut und sind entsprechend teuer. Wenn man allerdings ein wenig begabt ist und sehr, sehr viel selbst macht , sind sehr niedrige Baukosten möglich. 500 €/m² wurden schon erreicht. 

 

 

   

Ein einfaches Strohaus im Bau
von Süden...

 

...und von Norden. In Neu-Ulm.

 

 

Die französische Feuerwehr hat einen Brandversuch mit einem Strohhaus gemacht.  Am Haus ist nichts Schlimmes passiert. Anschauen lohnt sich.

 

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