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Ein Passivhaus

Passivhäuser gibt es in Deutschland seit über 20 Jahren. 

Sie brauchen nur wenig Energie, ihre Fenster, in der Regel mit 3-fach-Verglasung, sind hauptsächlich nach Süden ausgerichtet und können so im Winter viel Sonnenwärme einfangen.

Die supergedämmte, luftdichte Gebäudehülle sorgt dafür, dass nur sehr wenig Wärme nach draußen entweicht. Um die nötige Dichtigkeit zu garantieren, ist besondere Sorgfalt nötig.

Die Gebäudehülle muss derart dicht sein, dass z. B. eine einfache Katzentür zu so großen Wärmeverlusten führen würde, dass sich die (niedrigen) Heizkosten dadurch leicht verdoppeln können.

 
                                                               Foto:  Passivhaus in Karlsruhe

 

In einem "normalen" Passivhaus ist recht viel Technik nötig (Sensoren, Regler und Steuerungen), die Geld kostet und gewartet und irgendwann ersetzt werden muss. Wegen der luftdichten Gebäudehülle ist die Lüftung besonders wichtig.

  

Schema Passivhauslüftung

Die frische kalte Luft (blau) wird angesogen und durch Rohre, die in der Erde verlegt sind  (Erdwärmetauscher), geleitet und im Winter vorgewärmt (oder im Sommer gekühlt). 

Die Luft wird dann über einen Wärmetauscher mit der verbrauchten Luft weiter erwärmt und in die Wohnräume geleitet.

Die verbrauchte Luft (rosa) wird in den Sanitärräumen und in der Küche abgesaugt und über den Wärme-tauscher ins Freie abgegeben.

Bild: Passivhausinstitut, Darmstadt

Die Isolierung ist so gut, dass im Winter , wenn sie Sonne tief in das Gebäude hineinscheint, die Fenster oft verschattet werden müssen, damit es im Haus nicht zu warm wird.

Die zusätzlichen Kosten liegen bei etwa 20.000 -30.000 € , also etwa 10 % höher als bei einem konventionellen Haus (Baukosten > 2.000 €/m²).

 
Ein Architekt über Passivhäuser

 

"Ich habe in meinem Leben schon so viele Passivhäuser gebaut, und meine Erkenntnis nach mehr als 30 Jahren in diesem Beruf ist: Das ist alles sinnlos, denn einerseits verbraucht man zwar weniger Energie, andererseits aber buttert man so viel Geld in die anfällige und regelmäßig zu wartende Haustechnik-Hardware, dass man unterm Strich keinen einzigen Cent eingespart hat", so Dietmar Eberle (Architekt in Vorarlberg). "Ich will keine Smart Houses und keine Smart Cities. Ich will einfach nur Stupid Buildings, die funktionieren."


Die staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW-Bank) fördert den Bau von Passivhäusern mit Krediten von bis zu 50.000 € oder max. 100 % des Kaufpreises pro Wohneinheit. Die erforderlichen Vorgaben für ein Passivhaus erreichen wir auch mit unser Bauweise.

 

Durch die dicken mit Lehm verputzten Strohwände können wir auf eine künstliche Belüftung und Heizung  weitgehend verzichten, auch spezielle Fenster sind nicht unbedingt nötig.

 

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